Sportstättenseminar immer gut besucht

von Redakteur Sportschule

Nach 400 langen Minuten Weiterbildung zum Thema Sportstätten gab es von den Teilnehmern nur positive Resonanz. In dieser Reihe von Weiterbildungen war es inzwischen die sechste Kurzschulung des Verbandes zum Thema Sportstätten. Von 44 gemeldeten Teilnehmern waren 39 Teilnehmer, davon drei von Kommunen,  gekommen. Einige äußerten sich schon zur Pause positiv über die interessante Themenwahl und die Referenten. Das ist auch Anerkennung für die Vorträge der Referenten und für die durch den stellv. Vorsitzenden des Sicherheitsausschusses gut organisierte und moderierte Kurzschulung. Das Interesse an solchen Veranstaltungen ist groß. Das belegen Nachfragen von kurzfristigen Absagen nach neuen Terminen. In Planung ist 2018 eine weitere Veranstaltung. Neu aufgenommen in der 6. Auflage war das Thema: Drainage, Entwässerung, Bewässerung, Referent Falk Ehmer, Architekturbüro aus Grünhain-Beierfeld. Neu auch das Thema Sportler-Retten-Leben, Iniatoren Andreas Schmitz und Nicky Adler mit praktischer Vorführung Herzdruckmassage und Anwendung eines Defibrillators. Standardthemen: Aus einem Hartplatz einen Kunststoffrasenplatz machen – geht das? Das erklärte Jörg Lehmann von der BoPHYS Gmbh. Aufbauend darauf erfolgte der Vortrag von Pierre Köhler: Kunststoffrasen – welche Fasern, welche Nutzungseigenschaften, welche erforderliche Pflege – mit Produkten der Firma Polytan. Und was ist ein Kunststoffrasenfeld ohne Beleuchtung wert? Diesem Thema nahm sich Torsten Onasch und Daniel Bulst der Firma OSRAM-Siteco an und erklärten die Unterschiede zwischen herkömmlicher und LED-Beleuchtung und brachte Licht ins Dunkel zu Kostenersparnis.

Nach der Pause erfolgte am Beispiel gesetzlicher Vorschriften und einer Vielzahl an Fotobeispielen eine Bestandsaufnahme, wie sich unsere Sportanlagen darstellen. Dabei spielte der Umgang mit der Kippsicherheit mobiler, freistehender Fußballtore ebenso eine Rolle wie der Brandschutz in Sportplatzgebäuden. Wolfgang Klein erklärte auch den Unterschied Sicherheitszone und hindernisfreier, den kein Anwesender erklären konnte und doch so wichtig ist. Die Vermittlung an Wissen für Vereine, auch für Kommunen ist und bleibt eine wichtige Unterstützung durch den Verband. Welche freistehenden Fußballtore sollte man kaufen, welche Produkte sichern die Kippsicherheit tatsächlich. Herr Burkhard Oha, ARAG Sportversicherung klärte über die Rechte der Versicherten auf und wofür die ARAG einspringt. Über notwendige Sportstättenleitplanungen und Fördermöglichkeiten konnte diesmal nicht referiert werden. Auch das Thema Naturrasen im Amateur-und Profibereich viel durch Krankmeldung des RBL Referenten am Veranstaltungstag leider aus.

Die Unternehmen der Referenten (Polytan GmbH, BoPHYS GmbH, OSRAM Siteco und Ehmer Architekturbüro, ermöglichten die finanziellen Aufwendungen zur Durchführung dieser Kurzschulung. Ihnen einen herzlichen Dank wie auch dem SFV, insbesondere den Mitarbeitern der Sportschule für die sehr guten Voraussetzungen incl. Catering. Indirekt beteiligt sich die Firma Schäper Sportgeräte, die für den Verband mit dem erstmals ausgereichten Heft Fußballtore, deren Inhalt von Wolfgang Klein, Sicherheitsausschuss, erarbeitet wurde, unterstützt. Dieses Heft erforderte vom Verband zum täglichen Arbeitsbereich zusätzlich Koordinationsarbeit, die von Alexander Rabe erbracht wurde.

Auch den Teilnehmern Anerkennung. Bis zum Schluss harrten über 20 Personen aus und hatten dann noch einen Heimweg bis zu 2 Stunden Fahrzeit, die Referenten teils deutlich mehr.

Wolfgang Klein

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